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Video gesehen, Gutschein aufs Handy gezogen, Packung im Laden um die Ecke abgeholt. Sechs Schritte, kein Formular, keine App.
Echte GIZEH-Cerealien in der Limited Edition. Nicht im Regal, nicht im Onlineshop – nur im Späti, und nur mit dem Gutschein aus dem Video.


Von links nach rechts. Mehr passiert nicht.
Ein Creator aus der Stadt zeigt die Packung.
QR im Video, Link im Profil oder Button am Post.
Er liegt in der Wallet. Ohne Konto, ohne Mail.
Ab rund 100 Metern springt er auf den Sperrbildschirm.
Handy vorzeigen, scannen, Packung mitnehmen.
Jeder Scan ist ein Datenpunkt mit Ort und Uhrzeit.
Gutschein
Mockup · Apple Wallet und Google Wallet
Derselbe Pass funktioniert am Kiosk und in der Handelskette. Der Unterschied liegt nur darin, wer scannt.

Die GEN-GIZEH-Creator posten seit Sommer für die Marke. Sie zeigen die Shortys in ihrer Stadt und sagen, in welchem Laden sie liegen.



4 Videos · 174.000 Views · 7,58 % ER
Die Kampagne lief schon auf @gizeh.official. Der Späti als Ort trägt – jetzt bekommt er einen Grund, hinzugehen.
12,9 % der Kommentare auf dem Kanal sind Produktwünsche. Das ist die Nachfrage, die ein Gutschein einlöst.
Zahlen: GIZEH-Reporting, Stand 18.08.2026. Je Stadt kommen ein bis zwei lokale Creator zwischen 5.000 und 100.000 Followern dazu.
Drei Tagessätze auf unserer Seite, einmal Technik, dazu das Budget für die Creator.
Konzept, Projektmanagement, Auswahl und Verhandlung der Creator, Einbuchen, Briefing, Freigaben, Monitoring und Auswertung.
Pass-Design für Apple und Google Wallet, ein Pass je Stadt, Landingpage auf eigener Kampagnen-Domain, Scanner-Einrichtung und Einweisung der Läden, Lizenz über die Laufzeit, Reporting nach Stadt, Laden, Tag und Video.
Rund 1.000–2.000 €, je nach Anzahl der Städte und Reichweite der Creator. Wird transparent abgerechnet.
500–1.000 € Mediabudget, um die stärksten Creator-Videos als Spark Ad zu verlängern. Erst nach dem organischen Start.
Gesamtrahmen 5.850–6.850 € netto inklusive Creator-Budget, optional zuzüglich Paid. Alle Preise zzgl. USt.
Konto bei Passcreator oder PassKit, Coupon-Pass anlegen: Streifenbild, Farben, Felder, Barcode. Kein Apple-Entwicklerkonto nötig, das Zertifikat bringt der Anbieter mit. Halber Tag.
Pro Stadt bis zu zehn Läden, Adressen in den Pass eintragen. Scanner-App aufs Handy, Konfigurationslink, Void-Modus an. Zwei Minuten je Laden.
Eigene Kampagnen-Domain, nur die Shortys-Aktion darauf. Erkennt den In-App-Browser und schickt aktiv weiter. Ein Knopf, kein Formular.
Der Kampagnenlink liegt im Profil von @gizeh.official und in den Profilen der Creator. Im Video wird der QR-Code eingeblendet – organisch ist das erlaubt. Ein Code je Stadt, damit jede Einlösung ihrem Video zugeordnet werden kann.
Die Creator drehen in ihrer Stadt, der Laden ist im Bild erkennbar, der Weg dorthin auch. @gizeh.official teilt die Videos auf dem Markenkanal.
Scans laufen live ein. Nach vier Wochen steht, welches Video welche Einlösung gebracht hat – und ob die nächsten Städte kommen.
Die stärksten Creator-Videos werden als Spark Ad über das GIZEH-Konto verlängert, mit Button zum Gutschein und Geo-Targeting auf die vier Städte. Das startet erst, wenn organisch klar ist, welches Video einlöst.
Warum das kritisch sein kann: TikTok prüft Motiv und Landingpage, nicht den Inhalt der Packung. Auf dem Karton sind Filter, ein Hanfblatt und „Weedition“ zu sehen – das kann in der Prüfung als Rauchzubehör gelesen werden, obwohl Cerealien drin sind. Wahrscheinlich geht es durch, weil es Design ist, wenn Videos und Landingpage klar Frühstück zeigen: Schüssel, Milch, Löffel.
TikTok verbietet QR-Codes im Werbemittel, Deutschland ist unter den betroffenen Märkten. Organisch ist er erlaubt. Läuft dasselbe Video als Spark Ad, braucht es eine Fassung ohne Code – dort trägt der Button.
Für Facebook, Instagram und Messenger ist dokumentiert, dass ihr eingebauter Browser Apple-Pässe nicht annimmt. Für TikTok gibt es keinen öffentlichen Beleg – also messen statt annehmen. Zwei Geräte, zehn Minuten, vor dem ersten Euro. Auf Android ist das Risiko deutlich kleiner.